Die richtigen Layer zur richtigen Zeit: Wie wir bei Glint Solar die Projektplanung in Deutschland unterstützen
Genau hier setzen die Layer an, die wir bei Glint Solar für Deutschland bereitstellen. Sie sind darauf ausgelegt, Projektentwickler:innen sowie andere Marktakteure dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen innerhalb des Planungs-Workflows effizienter zu treffen.
Wer Glint Solar bereits kennt, weiß, dass wir eine umfassende Sammlung wichtiger Layer zu Themen wie Netze, Umspannwerke, Flurstücke sowie umweltbezogene und administrative Einschränkungen direkt in der Plattform bündeln. Zusammen mit Blindleister-Daten schaffen wir eine zuverlässige Grundlage, um Projekte innerhalb weniger Minuten zu analysieren und zu bewerten.
Im Folgenden geben wir einen Überblick über einige unserer wichtigsten Layer und Funktionen, die aktuell in Deutschland verfügbar sind, und zeigen, warum sie für die Projektentwicklung besonders relevant sind.
ALKIS-Daten
Eine verlässliche Grundlage für die Standortbewertung erfordert genaue Kataster- und Landnutzungsinformationen. Um dies zu unterstützen, integrieren wir offizielle ALKIS-Daten in die Plattform und bieten direkten Zugriff auf wichtige Layer wie Flurstücke, Tatsächliche Nutzung und Gebäude. Darüber hinaus binden wir für den weitaus größten Teil Deutschlands die Daten der Bodenschätzung ein.
Mithilfe dieser Details können die Realisierbarkeit von Standorten, räumliche Einschränkungen sowie die landwirtschaftliche Qualität schnell und genau bewertet werden.

Quelle: Glint Solar - Layer: “SH: Land Use” (© GeoBasis-DE/LVermGeo SH)
Benachteiligte Gebiete
In vielen deutschen Bundesländern, darunter Schleswig-Holstein, Brandenburg, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, sind benachteiligte Gebiete wichtig für die Planung von Erneuerbare-Energien-Projekten, insbesondere im Hinblick auf die Förderfähigkeit und Standortbewertung. Während wir für die meisten Regionen auf verfügbare Vektordaten zurückgreifen, hat unser Team den Layer für Schleswig-Holstein direkt aus der zugrundeliegenden europäischen Richtlinie von 1986 manuell digitalisiert, um eine vollständige und genaue Abdeckung zu gewährleisten.
Die Möglichkeit, diese Gebiete frühzeitig und zuverlässig zu identifizieren, ist entscheidend für die wirtschaftliche Bewertung eines Projekts. Bei Glint Solar stehen die notwendigen Layer bereit und können einfach in Standortanalysen integriert werden.

Quelle: Glint Solar - Layer: „BB: Benachteiligte Gebiete“ (©MLUK)
Wasserstoff-Kernnetz (deutschlandweit)
Das genehmigte Wasserstoff-Kernnetz ist ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur zur Unterstützung der Energiewende. Die Nähe zu künftigen Kunden und zur Energieinfrastruktur wird bei der Planung von Erneuerbare-Energien-Projekten immer wichtiger. Um diese Daten leicht zugänglich zu machen, hat unser Team die genehmigten Trassen eigens in einen nahtlosen, räumlichen Layer digitalisiert.
Diese bundesweite Karte des Wasserstoff-Kernnetzes hilft Entwickler:innen, potenzielle Synergien zwischen erneuerbarem Strom und Wasserstoff frühzeitig im Projektzyklus zu erkennen. Sie wurde so konzipiert, dass sie übersichtlich, praktisch und einfach zu nutzen ist.

Quelle: Glint Solar - Layer: „Wasserstoff-Kernnetz“ (Bundesnetzagentur)
Ermittlung des zuständigen Verteilnetzbetreibers (VNB)
Wer in der Projektentwicklung tätig ist, kennt die Frage, welcher Verteilnetzbetreiber für einen bestimmten Standort zuständig ist.
Bei Glint Solar können diese Informationen direkt für einen ausgewählten Standort abgerufen werden (Rechtsklick auf die Karte → „In VNB öffnen“). Externe Recherchen oder das Wechseln zwischen verschiedenen Tools sind nicht mehr nötig. Diese kleine Funktion kann im Projektalltag einen spürbaren Unterschied machen.

Quelle: Glint Solar; Glint Solar - Layer: „DEU: Flurstücke“ (AdV)
NAS-Dateien importieren
Viele relevante Kataster- und Geodaten in Deutschland werden im NAS-Format bereitgestellt und sind fester Bestandteil etablierter Workflows.
Diese Datensätze können direkt in Glint Solar hochgeladen und innerhalb der Plattform genutzt werden. So lassen sich bestehende Datengrundlagen nahtlos in die digitale Projektplanung integrieren, wodurch zusätzliche Konvertierungsschritte entfallen. Gerade auf dem deutschen Markt ist diese Funktion ein Schlüssel, um bestehende Prozesse mit modernen Planungstools zu verknüpfen.

Quelle: Glint Solar
Schnee- und Windlastzonen (bundesweit)
Schnee- und Windlasten sind entscheidende technische Planungsfaktoren für Anlagen für erneuerbare Energien, da sie die Auslegung und Dimensionierung von Systemkomponenten, Fundamenten und Tragstrukturen maßgeblich beeinflussen können.
Um diese umfassenden Layer für Deutschland zu erstellen, haben wir die offiziellen tabellarischen Zuordnungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) in einen räumlichen Datensatz übertragen, indem wir deren gemeindespezifische Klassifizierungen den aktuellen Verwaltungsgrenzen zugeordnet haben.
Diese Layer bieten realistische, standortspezifische Ersteinschätzungen und helfen Projektplaner:innen, Lastanforderungen frühzeitig zu berücksichtigen. Dies ermöglicht eine bessere Einschätzung potenzieller Risiken bereits in der Konzeptphase, wobei der Schwerpunkt auf Übersichtlichkeit und direkter Anwendbarkeit im Projektgebiet liegt.


Quelle: Glint Solar - Layer: „DEU: Schneelastzonen“ (DIBt) | Quelle: Glint Solar - Layer: „DEU: Windlastzonen“ (DIBt)
Layer, die aus der Praxis entstehen
Alle unsere Layer werden mit Blick auf die praktische Anwendung erstellt. Ein wesentlicher Teil der Daten und deren Aufbereitung wird von uns mit einem klaren Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit und Relevanz für reale Projekte entwickelt.
Neben offizieller Open-Data investieren wir kontinuierlich in unser Produkt, indem wir spezialisierte Datensätze lizenzieren. So erfüllen wir die spezifischen Anforderungen unserer Kund:innen und werden zur „Single Source of Truth“ (zentralen Datenquelle) für Entwickler:innen. Einige praktische Beispiele hierfür sind:
- Flurstücke für Bayern
- WMS DOP 20 cm (hochauflösende digitale Orthophotos)
- DGM (Digitale Geländemodelle)
Wir arbeiten eng mit unseren Kund:innen zusammen, um Glint Solar kontinuierlich zu verbessern und sicherzustellen, dass sich die Plattform entsprechend den tatsächlichen Anforderungen der Projektentwicklung für erneuerbare Energien weiterentwickelt.
Über unsere vorgefertigten Daten hinaus können ganz einfach eigene Dateien, wie Shapefiles, GeoJSON, KML, NAS-Dateien oder GeoTIFF, als benutzerdefinierte Layer oder Projekte importiert werden. Mit nur wenigen Klicks können wichtige Informationen für die Standortwahl hinzugefügt, mit bestehenden Filtern kombiniert und sicher weiterbearbeitet werden. Immer in dem Wissen, dass importierte Layer streng vertraulich innerhalb deines Unternehmens bleiben.